Hirtner Stockschützen feiern 40-Jähriges

Neu asphaltierte Stockbahn gesegnet – Sieben Gründungsmitglieder geehrt

Hirten. Zum 40-jährigen Gründungsjubiläum der Abteilung Stockschießen des SV Hirten hatte sich deren Vorstand entschieden, das Wiegenfest feierlich zu begehen. Am Freitag fand der erste Teil der Festivitäten statt. Auf dem Clubgelände wurden ein Zelt aufgebaut, darin Bierbänke aufgestellt und die Bewirtungsecke eingerichtet. Punkt 17.30 Uhr ging es los.
Am provisorischen Altar zelebrierte Pfarrer Michael Brunn einen Gottesdienst. Direkt im Anschluss daran segnete der Geistliche, in Anwesenheit der Verantwortlichen der Sportanlage, die neu asphaltierte Stockbahn – diese ist der Stolz nicht nur der Schützen selbst, sondern aller Mitglieder des SV Hirten.
Zurück im Zelt bedankte sich der Abteilungsleiter der Stockschützen, Rainer Korhammer, bei allen, die dazu beigetragen hatten, dass die Sanierung der Bahn und ebenso die Feierlichkeiten möglich geworden sind. Der erste Adressat der Dankesworte war das Burgkirchner Rathaus mit Bürgermeister Johann Krichenbauer. Ähnlich würdigte Korhammer die hohe Spendenbereitschaft der Sponsoren, „ohne die nichts zustande gekommen wäre“. Extra Worte gingen an eigene Leute, die sich mit großem Engagement an den Umbauarbeiten beteiligt hatten.
Der nächste Redner, Peter Schwaninger als stellvertretender Vorsitzender des SV Hirten, nannte eine konkrete Zahl, die von den Stockschützen investiert wurde; 180 Stunden ehrenamtlicher Arbeit. Er dankte ihnen dafür, dass die „in die Jahre gekommene Bahn“ nun im neuen Glanz erstrahle. Allen Angehörigen der Stockschießenabteilung wünschte Schwaninger viel Freude bei der Ausübung ihrer Disziplin auf der frisch renovierten Piste.
Bürgermeister Krichenbauer, der um eine Ansprache gebeten wurde, betonte die Bedeutung des Mannschaftssports, in dem es auf die gegenseitige Unterstützung der Teammitglieder ankomme. „Stockschießen hat bei uns eine lange Tradition und wird von Jung bis Alt betrieben. Man geht gerne zum Schießen nach Hirten“, fügte er ein, „eben der spürbaren Verbundenheit wegen und der Atmosphäre, die hier herrscht.“ Bezüglich der Zuwendung der Gemeinde Burgkirchen, stellte der Bürgermeister fest, dass diese „keine Frage war, da der Beschluss in dieser Hinsicht einstimmig fiel.“
Im Namen der Sponsoren ergriff Alfons Kainzmaier, Bereichsdirektor der VR-Bank Burgkirchen, das Wort. „Wir wohnen hier auf dem Land, haben attraktive Natur, florierende Wirtschaft und ein breites Freizeitangebot“, sagte er. „Man braucht Zuschüsse, aber bemerkenswert ist es, wie stark sich die Leute gemeinnützig einsetzen, um dies zu erhalten. Ihnen gebührt Respekt und Anerkennung.“
Eine Ehrung der Gründungsmitglieder rundete den Abend ab. Mit einer Holztafel wurden gewürdigt: Ernst Wallner, Karl Wieser, Erwin Maier sen., Franz Wagner sen., Willi Linortner. Zwei davon konnten nicht kommen – Rudi Niederer und Ludwig Schwaninger. Von den insgesamt elf Gründungsmitgliedern sind vier bereits gestorben: Franz Wallner sen., Hans Wieser, Georg Kaiser und Nick Korhammer. Mit dem gemeinsamen Essen im Zelt ging man zum gemütlichen Teil der Veranstaltung über.


Quelle: ANA vom 23.09.2019 − kt